Knapp zwei Wochen habe ich es nun schon: Das Samsung Galaxy S2!
Nach wie vor bin ich von dem Gerät vollkommen begeistert, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich zuvor mit Windows Mobile 6.5 unterwegs war. Der Unterschied ist schon ziemlich gigantisch, und ich entdecke auch jetzt noch ständig neue Optionen und Features, die einem die Bedienung einfacher machen. Ich bin also sehr zufrieden mit den Individualisierungsmöglichkeiten von Android und hatte bis jetzt auch noch nicht das Bedürfnis nach einem der alternativen Launcher, die ja gerne mal anstelle von Samsungs Touchwiz eingesetzt werden. Lustigerweise kann ich gar nicht mehr so richtig unterscheiden, welche Funktionen generell von Android stammen und welche Samsung drübergestülpt hat, so gut wie sich die Oberfläche eingliedert. Von meinem Windows-System war ich es gewohnt, dass die HTC-Oberfläche ziemlich künstlich über das Betriebssystem gelegt wurde. So hatte man teilweise 2 Adressbücher (Die Variante von Windows und die von HTC). Hier allerdings kann ich die Übergänge nicht festmachen, was ja eigentlich für die Qualität des Ganzen spricht.

androidJedenfalls habe ich mir meine Homescreens hübsch zurechtgestaltet, doch eine Sache störte mich dann doch etwas: Die Apps!
Häufig genutzte Anwendungen kann man natürlich auf den Screens ablegen, aber teilweise nehmen diese dann natürlich den ganzen Platz ein! Wenn man also nicht durch unzählige Screens sliden will, braucht man eine Alternative!
Meine erster Versuch das Problem zu lösen, waren Ordner. Aber mal ganz ehrlich: Ordner sind hässlich!… und sie erinnern vielleicht an einen ollen Computer, aber nicht an ein modernes Smartphone!

img.phpSo kam ich dann also zum Circle Launcher! (Testversion verlinkt)
Mit diesem hübschen Widget hat man die Möglichkeit seine Apps, oder Kontakte, oder Bookmarks, oder oder oder…, in Kreise zu legen. Unangetastet sieht man also nur das Icon des Launchers. Mit einem Fingertip öffnet sich der Circle, und man sieht alle abgelegten Apps!
In den Optionen kann man dann noch festlegen, wie der Hintergrund bei einem Druck auf das Widget reagiert – ob er abgedunkelt oder verschwommen wird, und wenn ja, zu wie viel Prozent und in welcher Geschwindigkeit! Das ist nicht nur verdammt hübsch, sondern auch echt praktisch. So kann man sich beliebig viele Circles anlegen (in jeder Größe)… für Apps, Spiele, Lesezeichen oder die Kontakte!

Ich empfehle allerdings die Vollversion (für einen läppischen Euro). Hier kann man noch auswählen, dass die Apps nicht in einem Kreis erscheinen, sondern in einer horizontalen oder vertikalen Linie (je nachdem wo der Circle im Bildschirm angeordnet ist praktisch). UND (was für mich der Hauptgrund für die Vollversion ist) eigene Icons! Die Standardsymbole sehen nicht gerade edel aus. Im Internet wird man allerdings schnell fündig (folgende Seite habe ich vorhin erst gefunden. Dort sind sehr schöne Exemplare zu finden: *klick*)
Es lohnt sich also sich die App zu besorgen! Außer man wühlt sich gerne durch zahlreiche Menüs. Bei mir hat sie zumindest bis jetzt einwandfrei funktioniert.

vergleich

Wenn euch mein schlichter, selbstgemachter App-Circle gefällt, dann könnt ihr ihn hier bekommen: *klick*

 

Gute Nacht!